Warum Buton-Insel auf deiner Indonesien-Wunschliste stehen sollte
Die meisten Reisenden träumen von Bali oder den Gilis, wenn es um Inselhopping in Indonesien geht. Aber Buton, vor der Südostküste von Sulawesi, lockt mit etwas Besonderem: pure Natur und echte Kultur, fernab vom Massentourismus.
Die Insel ist noch weitgehend unberührt. Hier erlebst du das echte Indonesien – herzlich, authentisch und günstig.
Anreise: So kommst du hin
Per Flugzeug:
Fliege nach Kendari, der Hauptstadt der Provinz Südost-Sulawesi. Von Jakarta oder Makassar aus gibt's günstige Verbindungen mit Airlines wie Garuda oder Lion Air. Vom Flughafen brauchst du zwei Stunden bis zum Fährhafen.
Per Fähre:
Von Kendari nach Bau-Bau, der größten Stadt auf Buton, dauert die Überfahrt 3 bis 5 Stunden. Je nach Wellen. Genieße den Blick übers Banda-Meer und das Treiben an Deck.
Tipp für Profis: Fahrkarten im Voraus buchen, vor allem im Juli-August oder Dezember.
Die beste Reisezeit
April bis Oktober ist ideal – trocken, ruhiges Meer und klares Wasser zum Tauchen. Von November bis März regnet's mehr, dafür sind Preise niedriger und Strände leerer.
Für Sparfüchse: April-Mai oder September-Oktober. Gutes Wetter, wenige Leute, faire Preise.
Highlights und Aktivitäten
Tauchen und Schnorcheln: Ein Unterwassertraum
Butons Riffe sind Weltklasse, ohne Gedränge oder hohe Preise. Hier wartet:
- Bunte Korallen voller bunter Fische
- Makro-Tauchspots für Anfänger und Profis
- Strandnahe Schnorchelparadiese
- Schildkröten und Riffhaie als Gäste
In Bau-Bau zahlst du 30-45 Euro pro Tauchgang – deutlich günstiger als in Bali-Resorts.
Lakeba-Strand und Küstenabenteuer
Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser bis ins Blaue. Perfekt zum Plantschen oder Entspannen mit einem Drink. Miete ein Moped und entdecke versteckte Buchten. Frischer Fisch in kleinen Lokalen – wie bei Einheimischen.
Buton-Festung: Geschichte pur
Die alte Festung aus portugiesischer Zeit thront über Bau-Bau. Verwitterte Mauern, enge Gänge, atemberaubender Ausblick. Kostenlos und fotogen. Am besten nachmittags, wenn's kühler wird und die Sonne goldig scheint.
Kajak in Mangrovenwäldern
Paddle durch dichte Mangroven. Halbtages-Touren mit Guides zeigen Vögel und erklären das sensible Ökosystem der Küste.
Übernachtung: Von günstig bis Luxus
Billig: Gästehäuser in Bau-Bau für 15-25 Euro/Nacht. Sauber, einfach, tolle Traveler-Atmosphäre.
Mittelklasse: Strandresorts bei Lakeba, 40-80 Euro mit Frühstück. Komfort ohne Extravaganz.
Luxus: Eco-Lodges am Meer für 100-150 Euro. Bali-Qualität zu Inselpreisen.
Geheimtipp: Direkt buchen oder über lokale Portale – spart Geld gegenüber Booking.com.
Essen: Frische und Regionales
Fokus auf Meeresfrüchte, Früchte und sulawesische Spezialitäten. Probiere:
- Tinutuan: Fischreisbrei mit Gewürzen
- Cakalang: Geräucherte Schweinerippchen
- Frischen Fisch: Gegrillt, täglich gefangen
- Obst: Mango, Papaya, Maracuja – superbillig
Iss auf Nachtmärkten in Bau-Bau für 2-5 Euro. Finger weg von Touristenfallen am Strand.
Praktische Tipps für Buton
Geld: Rupiah mitnehmen. Geldautomaten in Bau-Bau unzuverlässig – abheben in Großstädten.
Unterwegs: Moped mieten (5-8 Euro/Tag) oder Fahrer engagieren (30-50 Euro/Tag). Straßen okay, teils holprig.
Sprache: Englisch rar. Offline-Übersetzer-App runterladen, ein paar Wörter lernen – Einheimische freuen sich riesig.
Internet: Lokale SIM mit Daten kaufen. In der Stadt gut, am Strand schwach. eSIM ist easy.
Packliste:
- Korallenfreie Sonnencreme
- Schnelltrockene Klamotten
- Feste Schuhe für die Festung
- Wasserdichte Tasche
- Medikamente (Apotheken haben Basics)
Wie lange bleiben?
3-4 Tage für die Highlights. Eine Woche für tiefe Erkundung, mehr Tauchen und abgelegene Spots.
Kombiniere mit Wakatobi-Nationalpark oder fahr nach Manado für Macro-Diving.
Fazit: Butons Zauber
Buton zeigt Indonesien, wie es mal war – vor der Kommerzialisierung. Echte Gastfreundschaft, faire Preise, unversehrte Natur.
Nicht nur für Selfies: Denk an Fischer beim Bootstarten, kristallklares Schnorcheln wie im Aquarium und Gespräche mit Locals, die ihr Zuhause teilen.
Jetzt hin, solange's noch ein Geheimtipp ist.