Segeln durch die Grenadinen mit Star Clippers: Lohnt sich die Royal Clipper?

2026-04-09T21:10:16.234254+00:00
Segeln durch die Grenadinen mit Star Clippers: Lohnt sich die Royal Clipper?

Die Royal Clipper: Ein Segelabenteuer fernab der Massen

Stellen Sie sich vor, Sie buchen eine Karibik-Reise. Meistens denkt man an Riesen-Schiffe mit Tausenden Gästen. Die Royal Clipper dreht das um. Nur 227 Passagiere an Bord – wie ein exklusiver Yacht-Club statt Massenkarussell.

Das Schiff wirkt wie ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert. Doch es ist topmodern. Sie spüren den Wind in den Segeln, das Schaukeln der Wellen. Kein Pool-Deck-Ferienfeeling, sondern echtes Segeln.

Die Route durch die Grenadinen

Die Grenadinen liegen im Osten der Karibik, zwischen St. Vincent und Grenada. Star Clippers' Top-Strecke. Haltestellen: Bequia, Tobago Cays, Mayreau, Mustique. Keine überlaufenen Häfen wie in Jamaika oder Bahamas – pure Abgeschiedenheit.

Highlights? Ankern in türkisfarbenen Buchten. Strandtage, Schnorcheln in kristallklarem Wasser. Kleiner geht's nicht.

Die wahren Kosten im Überblick

Pro Person und Woche: 3.500 bis über 6.000 Euro. Je nach Kabine und Saison. Kein Billig-Angebot, aber günstiger als Ultra-Luxus-Kreuzer.

Enthält meist:

  • Alle Mahlzeiten und Getränke
  • Bord-Programm
  • Viele Ausflüge und Wasserspaß
  • Kayaks, Schnorchel-Ausrüstung

Extra-Zahlungen:

  • Trinkgelder (ca. 15–20 Euro/Tag)
  • Premium-Drinks oder Spezialmenüs
  • Versicherung
  • Hotels vor/nach der Reise

Alltag an Bord

Hier dreht sich alles ums Segeln. Keine Casinos oder Musicals. Tagsüber: Segelmanöver, Insel-Hops, Wassersport. Abends: Kapitäns-Briefing, Live-Musik, Plausch mit den anderen.

Kabinen? Gemütlich, kompakt – wie ein solides Europa-Hotel. Der Kick wartet draußen.

Essen top: Frischer Fisch, tropische Früchte, karibische Aromen. Abendessen eleganter als auf Standard-Kreuzfahrten.

Für wen lohnt sich das?

Perfekt für Authentik-Suchende. Paare in Honeymoon-Stimmung, Abenteuer-Fans, Rentner mit Segel-Leidenschaft. Sie wollen segeln, nicht nur rumkutschieren.

Nicht für: Familien mit Kleinkindern, Party-Voller, Casino-Junkies.

Mögliche Nachteile

Wellengang: Große Schiffe schunkeln bei Sturm. Seekranke? Medis mitnehmen, November bis April wählen.

Wenig Platz: Bei 227 Leuten merkt man jede unpassende Gruppe. Aber: Meist feine Gesellschaft.

Inseln sind ruhig: Wenig Shopping, Restaurants, Action. Nur Strand und Wasser? Ideal. Sonst langweilig.

Wetterabhängig: Routen flexibel. Selten Absagen, aber möglich.

Smarte Buch-Tipps

  1. Nebensaison nutzen. Mai-Juni oder September-Oktober: Günstiger, wetterfreundlich.

  2. Kabinen vergleichen. Billige Innenkabinen reichen – Sie sind eh auf Deck.

  3. Drink-Pakete checken. Manche Touren inklusive, andere nicht. Budget anpassen.

  4. Früh buchen. Winter-Höchsaison ausverkauft.

Lohnt der Preis?

Ja, wenn Sie Einzigartiges wollen: Kleine Gruppe, echtes Segel-Feeling. Mega-Schiffe bieten das nicht.

Vergleichen Sie nicht mit All-inclusive-Riesen – das ist was anderes. Luxus plus Abenteuer in den Grenadinen. Vorbei an versteckten Inseln, Schnorcheln pur, Wind im Haar. Für Alternativ-Reisende unschlagbar.

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